Kiruna – wenn die Sonne nicht aufgeht
1. Tag / 2. Tag
Am Dienstag Abend ging es um 17 Uhr mit dem Zug von Karlstad Richtung Kiruna. Nachdem wir quer durch Schweden gereist sind und endlich in Lappland angekommen sind, konnten wir (meine Freunde und ich) die einzigartige Landschaft aus dem Zug beobachten. Die Landschaft ist einfach grandios und zudem hatte ich das Glück ein Blick auf 2 Elche, 2 Rentiere und einen Steinadler während der Fahrt zu erhaschen. Um 14.11 waren wir dann auch endlich in Kiruna angekommen und es war auch schon beinahe dunkel.
Da unser Programm noch am gleichen Tag um 18 Uhr startete, hatten wir noch etwas Zeit um die Stadt zu erkunden. Außerdem war es auch Zeit für die erste große Schneeballschlacht in der weißen Pracht, die mit einer blutenen Nase, einer verlorenen Kamera (wurde zum Glück noch wiedergefunden) und einer Beule an meinem Kopf (ich bekam einen Klumpen aus Eis gegen den Kopf) zu Ende ging. Um 18 Uhr ging es dann ab zum ersten großen Event : Hundeschlitten fahren !!! In der Dunkelheit ging es dann mit Schlitten (4. Personen + Musher) durch die Winterlandschaft von Kiruna. Auf der Hälft der Strecke wurde dann für eine kleine Zwischenmahlzeit (Laxsuppe + Kaffee/Tee) angehalten. Wer behauptet den Hunden würde das Ziehen des Schlittens keinen Spaß machen, liegt definitiv falsch. Nach einer halben Stunde Pause wurden die Hunde wieder nervös und wollten unbedingt wieder rennen. Nach der Ankunft wurden wir ins Camp Alta gefahren, wo wir unsere Hütte bezogen. Abends stand dann noch ein Besuch in der Sauna mit anschließendem Bad im gefrorenem See an (in der Sauna gab es Loch von dem man aus in der See springen konnte).
3. Tag
Am darauffolgenden Tag hieß es für uns früh aufstehen. Um 9.30 wurde wir für die Schneemobiltour angekleidet. Neben einem warmen Anzug, einer Skibrille und immensen Schneeboots gab es zudem drei! Paar Handschuhe, da es an diesem Tag draußen -25 Grad war !!! Auf unserer Tour ging über gefrorene Seen & Flüsse wieder durch die zugeschneite Landschaft Lapplands bis zum Eishotel in Jukkasjärvi. Wir hatten das Glück das dieses genau an diesem Tag das erste Mal geöffnet hatte, aber es war leider auch noch nicht ganz fertig gestellt. So fehlt neben der Kirche auch noch einige andere Räume, jedoch waren die Designerräume bereits fertig gestellt. Es ist schon beeindruckend wie die ganzen Räume aus Eis, Schee und Snice (eine Mischung aus Eis und Schnee) erstellt werden. Zurück im Camp angekommen gab es eine Stärkung: Kartoffeln mit Rentierfleisch und warmen Johannesbeerensaft.
4. Tag
An diesem Tag war kein Programm für uns geplant und somit hatten wir den ganzen Tag für uns zur Verfügung. Glücklicherweise konnte wir im Camp Langlaufski für umsonst ausleihen und so bin ich zu meiner ersten Erfahrung im Langlaufskifahren gekommen. Als es dunkel war ( 14.30 und die Sonne haben wir ebenfalls nicht gesehen obwohl es den ganzen Tag klar war) haben wir uns dann mit den zu der Hütte gehörenden Angeln in Richtung See begeben um dort Eisfischen zu betreiben. Mein Kumpel Nick (Kanada) hatte sogar das Glück einen Fisch zu erbeuten. Da wir geplant hatten Abends, wie am Tag zuvor, über dem Feuer zu kochen, gab es den Fisch später zum Abendessen. Dort wurde auch die “Kirunafries” erfunden. Kirunafires sind über offenem Feuer angebratene gefrorene Pommes mit Tomatensoße, Basilikum, Oregano, Salz, Pfeffer und dem berühmten Kirunaspirit.
5. Tag / 6. Tag
Letzter Tag in Kiruna. Nachdem wir die Hütte gesäubert hatten, wurden wir um 12 Uhr in der Stadt abgesetzt. Dort abgesetzt wurde noch kurz die Kirche besichtig bevor es wieder in Richtung Süden ging. Auf dem Weg zurück nach Karlstad haben wir uns dann noch von Nick verabschiedet, der sich direkt von Kiruna aus auf den Weihnachtsbesuch daheim in Kanada aufgemacht hat. Am Sonntag kamen wir dann um 11.30 bei Sonnenschein wieder in Karlstad an.
Die Bilder zum Trip findet ihr wie immer an gewohnter Stelle.

Nördlich, nördlicher, Kiruna
Morgen geht um 17 Uhr nach Kiruna. Kiruna ist mit eine der nördlichsten Städte Schwedens. Dort angekommen steht mir ein attraktives Angebot bevor : Schneemobilfahren, Hundeschlittenfahren, evtl. das berühmte Eishotel und vllt einige andere interessante Sachen wie z.B. Eisfischen etc!!! Mit viel Glück werde ich vielleicht die Polarlichter sehen, aber das wäre wirklich ein Traum!
Das tolle an Schweden sind die Bahnpreise, denn der Transport nach Kiruna hin und wieder zurück kostet mich nur schlappe 29 EUR (der frühe Vogel fängt den Wurm )! Das soll die Deutsche Bahn mal bitte nach machen bei 1400 km.
Einen Nachbericht über die Erlebnisse von Kiruna wird es bestimmt auch geben und ich hoffe ich kann euch viele coole Bilder präsentieren.
A sunny day in Karlstad
Mittlerweile bin ich über jeden Tag an dem die Sonne hier in Karlstad scheint dankbar. In letzter Zeit war es nämlich hier eher regnerisch und leider noch nicht richtig kalt genug für dauerhaften Schnee. Am Samstag war wieder einer dieser schönen sonnigen Tage. An solchen Tagen gibt es Sonnenuntergänge gibt bei denen wunderschöne Farbspiele zu beobachten sind.
Wie immer findet ihr die restlichen Bilder bei flickr.

Karlstads universitet om natten och dimma på Klarälven
Wie immer findet ihr die restlichen Bilder bei flickr.

Reisefieber gen Osten
Letzte Woche Donnerstag hat mich mal wieder das Reisefieber gepackt. Für die nächsten Tage standen 2 Tage im Osten auf dem Programm. Zunächst hat es mich in die Haupstadt Stockholm verschlagen. In Stockholm wurde neben Gamla Stan (Altstadt), Vasa Museum, Skansen und Einkaufsviertel zudem noch ein Abstecher in die Absolut Eisbar gemacht. Die Bar ist fast ausschließlich aus Eis gebaut und die Drinks werden aus Eisbechern serviert.
Nachdem Stockholm in halbwegs besichtigt war ging es am Sonntag mit der Fähre nach Tallinn (Estland). Da wir leider nur 6 Stunden Aufenthalt in Tallinn hatten, war der Besichtigungsumfang relativ klein. Neben der Altstadt, die Unesco Weltkulturerbe ist, wurden lediglich noch 2 Kaufhäuser angesteuert, aber dafür ist die Altstadt wirklich schön. Neben der russisch-orthodoxen Kirche stich vorallem die alte Stadtmauer hervor. Unzählige Restaurants laden zu einem Lunch oder einem Kaffee ein. Uns hat es in das Restaurant “Olde Hanse” verschlagen indem die Zeit in der Hansaepoche stehengeblieben ist. Die Bedienungen trugen alte Trachten, die Speisekarten gab es zahlreichen Sprachen aus der Epoche und als Lichtquelle dienten nur Kerzen. Abends ging es mit der Fähre wieder nach Stockholm und von dort aus direkt wieder nach Karlstad zurück.
Wie immer findet ihr die restlichen Bilder bei flickr.

Rabatte, die die Welt umhauen
Ein Rabatt von 9 Öre bedeutet die Welt hier in Schweden! Der ganz besondere Trick von Lidl besteht darin, dass man diese 9 Öre an der Kasse wieder bezahlen darf! Denn in Schweden ist die kleine Münze 50 Öre und deshalb wird am Ende wieder aufgerundet!
Mensch ist das ein Rabatt!

Der Vänern und seine Umgebung
In der vergangenen Woche war ich einmal mehr mit meinem Kurs “Nordic Enviromental Studies” auf Exkursion. Diesmal ging es einmal rund um den Vänern. Der Vänern ist der größte See in Schweden und der 3 größte in Europa.
Auf unserem Trip machten wir jeden Tag an einem neuen Ort halt. Angefangen mit Lurö, eine Insel im Vänern, über Håverud,Trollhättan,Spiken und Kinnekulle. Der Trip war, wie der erste, wirlich interssant. Unser Guide war wirklich cool und das beste war das er ein professioneller Fotograph ist und er mir für 4 Tage 2 seiner Objektive zur Verfügung gestellt hat und ich diese ausgiebig getestet habe
. Hier findet ihr wieder ein kleine Auswahl von Bildern.
Den Rest gibt es wie immer bei flickr.

Deutscher Besuch und Oslo
Seit dem vergangenen Mittwoch hatte ich Besuch aus der Heimat. Mein Kumpel Dimitri aus Münster war zu Besuch im nordischen Karlstad. Am Donnerstag ging es zunächst zum 2. Spiel des schwedischen Meisters Färjestad BK! Dieser kommt nämlich aus dem wunderbaren und sonnigen Karlstad. Das Match wurde auch direkt 2 zu 1 gewonnen.
Freitag stand dann ein wenig Sightseeing auf dem Programm. Das schöne an Karlstad ist, dass man sich hier bis zum vergangenen Freitag für umme Fahrräder ausleihen konnte und mit diesen durch die Stadt cruisen konnte.
Am Samstag stand weiteres Sightseeing auf dem Programm, aber das ganze fand diesmal in Oslo statt. Auf dem Weg nach Oslo haben wir dann auch unseren ersten freien Elch getroffen. Dieser suchte nach ein Mitfahrgelegenheit auf der Schnellstraße. Angekommen in Oslo ging das Sightseeing auch schon los! Neben Oper, Munk-Musuem, Innenstadt stand auch noch der königliche Palast auf dem Programm. Im groben und ganzen ist Oslo eine sehr schöne Stadt, die sich aber defintiv nicht an einem Tag besichtigen lässt. Das einzig negative an dieser Stadt sind die Preise ! So kostet beispielsweise ein BigKing-Menü 85 norwegische Kronen. Dies ist um gerechnet ca. 10 Euro.
Wie immer gibt es einen kleine Auswahl an Bildern:
Den Rest gibt es wie immer an gewohnter Stelle bei flickr.

Ocean’s 11 in Schweden
Die Geschichte hört sich zu filmreif an um wirklich wahr zu sein, aber sie ist tatsächlich passiert. In Stockholm wurde Gelddepot überfallen und mehrere Millionen Euro wurden dabei auf ungewöhnliche Weise gestohlen.
Aber schaut euch lieber selbst den Artikel an.
Naja ich bin mal gespannt darauf, wer nun für diese Straftat verantwortlich war.
Pancakes with pea soup
Jeden Donnerstag gibt es bei uns in der Mensa Pfannkuchen mit Erbsensuppe. Dies ist das typische Nationalgericht am Donnerstag in Schweden und ich kann euch sagen, dass diese Pfannkuchen einfach sehr sehr lecker sind.





































































































